Schön fordert dagegen einen freien Wettbewerb der Betriebsverfassungsmodelle. Grundsätzlich müsse dabei gelten: „Wer mitbestimmen will, muss auch Mitverantwortung tragen – nach dem Motto: Je mehr Mitbestimmung, umso mehr Mitverantwortung." Kritik übt Schön an den Gewerkschaften, die sogar gegen die Interessen der Arbeitnehmer handelten. "Vor allem Mitarbeiter mittelständischer Betriebe sehen die Einfluss¬nahmen 'ihrer' Gewerkschaften als Gefährdung ihrer persönlichen Lebensplanung an", betont der ASU-Präsident in dem Interview mit "AGR: ArbeitGeberRechte Betriebsrat".
Die ASU repräsentiert rund 6.000 inhabergeführte Unternehmen mit einem Gesamtjahresumsatz von mehr als 100 Milliarden Euro und 1,7 Millionen Beschäftigten.